Angesichts explodierender Ölpreise infolge des Iran-Krieges haben die USA vorübergehend Sanktionen gegen Russland gelockert und erlauben den Kauf und Verkauf von russischem Erdöl. Das US-Finanzministerium erteilte eine Lizenz, die den Verkauf von Rohöl und Erdölprodukten, die vor dem 12. März verladen wurden, bis zum 11. April gestattet. US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, die Maßnahme sei eng gefasst und kurzfristig konzipiert, um die globale Reichweite des bestehenden Vorrats zu erhöhen und der russischen Regierung keinen signifikanten finanziellen Vorteil zu verschaffen. Moskau zufolge betrifft die Ausnahmegenehmigung 100 Millionen Barrel, und der russische Gesandte Kirill Dmitrijew deutete auf weitere Lockerungen hin, trotz Widerstands aus Brüssel. Diese Entscheidung erfolgte nach einem Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin, der von den steigenden Ölpreisen profitiert.