Moskau sieht sich in Venezuela von USA diskriminiert 11.02.2026

Russland hat die neuen US-Beschränkungen für Ölgeschäfte in Venezuela scharf kritisiert und spricht von „eklatanter Diskriminierung“. Außenminister Sergej Lawrow erklärte am Mittwoch in Moskau, dass diese Maßnahmen trotz bestehender Investitionen Russlands, Chinas und des Irans im venezolanischen Öl- und Energiesektor erfolgen. Das US-Finanzministerium hatte zuvor eine allgemeine Lizenz zur Erleichterung von Öl- und Gasexploration und -förderung in Venezuela erteilt, schließt jedoch ausdrücklich Transaktionen mit russischen, chinesischen und iranischen Staatsangehörigen oder Unternehmen aus. Der Kreml kündigte an, die Angelegenheit mit Washington klären zu wollen, da Russland langfristige Projekte in Venezuela unterhält. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor Interesse an der Kontrolle der venezolanischen Ölreserven durch US-Konzerne geäußert.














