Moskaus Verbündeter: Warum Macron Lukaschenko zur Annäherung an Europa ermutigt 26.05.2026

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat auf Bitten der Ukraine ein Telefongespräch mit dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko geführt, um diesen zur Annäherung an Europa zu ermutigen und vor einer tieferen Verwicklung in Russlands Krieg zu warnen. Macron, dessen Land Lukaschenkos Legitimität nicht anerkennt, betont, dass Moskau sich in einer Sackgasse befinde und die jüngsten Angriffe eine „Flucht nach vorn“ seien. Lukaschenko bekräftigte laut Elysée-Palast seine Haltung, nicht in den Krieg hineingezogen werden zu wollen, und signalisierte Gesprächsbereitschaft mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Frankreichs Dialogbemühungen erfolgen im Kontext der US-Diplomatie, die auf eine Lockerung von Sanktionen gegen belarussischen Kalidünger drängt, während Kiew eine zunehmende militärische Zusammenarbeit zwischen Belarus und Russland beobachtet.














