MSC: Starmer dringt auf "Hard Power" – was der EU fehlt 14.02.2026

Premierminister Keir Starmer hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz eine Stärkung der europäischen "Hard Power" gefordert, um Aggressionen abzuschrecken und die eigenen Interessen militärisch und wirtschaftlich durchsetzen zu können. Er betonte die Notwendigkeit für Europa, unabhängiger von den USA zu werden und auf eigenen Füßen zu stehen, um die eigene Lebensweise zu schützen. Starmer hob hervor, dass nach dem Brexit eine engere Anbindung Großbritanniens an die EU stattgefunden habe, da eine Abkapselung in einer gefährlichen Welt keine Handlungsfähigkeit garantiere. Er bekräftigte die historische und aktuelle Realität, dass es keine britische Sicherheit ohne Europa und keine europäische Sicherheit ohne Großbritannien gebe. Trotz dieser Worte gestaltet sich die Kooperation in der Realität schwierig, insbesondere aufgrund von Frankreichs Widerstand gegen die Einbeziehung britischer Firmen in das European Defence Industry Programme (EDIP) und der umstrittenen Frage des Zugangs zu vergünstigten EU-Krediten für Rüstungsprogramme.















