In Deutschland wird die Debatte über die Ausweitung der Mütterrente hitzig geführt. Ursprünglich dazu gedacht, Erziehungszeiten für Kinder anzuerkennen, soll die Mütterrente ab dem 1. Januar 2027 erneut ausgeweitet werden, was zusätzliche Kosten von sechs Milliarden Euro verursacht. Trotz anfänglicher Kompromissbereitschaft seitens einiger CSU- und CDU-Politiker, wie Hans Reichhart und Dennis Radtke, erteilten die Parteispitzen, darunter Markus Söder, eine Absage an eine Neubewertung. Kritiker argumentieren, dass diese Ausweitung angesichts knapper Haushaltsmittel, insbesondere im Gesundheits- und Pflegebereich, nicht mehr vertretbar sei. Zudem wird auf Konstruktionsfehler hingewiesen, bei denen die Rentenpunkte nicht bei allen Bedürftigen ankommen, und die Finanzierung hauptsächlich aus Steuermitteln erfolgt. Die Ausweitung stehe zudem unter Finanzierungsvorbehalt, was bei knappen Mitteln eine Umsetzung verhindern könnte.