Multiple-Sklerose-Therapie: Ocrelizumab zeigt Nutzen bei schwerer PPMS 31.05.2026

Eine internationale Studie unter der Leitung der Queen Mary University of London hat die Wirksamkeit des Wirkstoffs Ocrelizumab bei Primär Progredienter Multipler Sklerose (PPMS) untersucht. An der Oratorio-Hand-Studie nahmen 1.013 Betroffene aus 22 Ländern teil, darunter auch ältere und stark beeinträchtigte Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Die Ergebnisse, veröffentlicht im "The Lancet", zeigen, dass Ocrelizumab das Fortschreiten der Behinderung bei PPMS signifikant verlangsamt. Das Risiko für eine Verschlechterung der Hand- und Armfunktion war um 41 Prozent geringer, das Risiko, auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein, um 52 Prozent niedriger. Bei aktiver PPMS wirkte Ocrelizumab noch besser und senkte das Fortschreitensrisiko um 55 Prozent.















