Nach Antisemitismus-Vorwürfen: Veranstalter verteidigt Auftritt von Kanye West in London 07.04.2026

Der Geschäftsführer des Londoner Wireless-Festivals, Melvin Benn, verteidigt die geplante Teilnahme von Kanye West trotz früherer antisemitischer Äußerungen und politischer Kritik. Benn rief zu „Vergebung und Hoffnung“ auf und betonte Wests Recht auf Einreise und Auftritt in Großbritannien. Er bezeichnete die Äußerungen als „abstoßend“, versicherte jedoch, das Festival biete keine Plattform zur Meinungsbildung. Die Kontroverse führte zum Rückzug der Sponsoren Pepsi und Diageo, während Aktivisten die britische Regierung aufforderten, West die Einreise zu verweigern. Premierminister Keir Starmer äußerte sich besorgt über die Buchung angesichts Wests früherer Äußerungen und Verherrlichung des Nationalsozialismus. Ähnlicher Widerstand gab es bereits in Frankreich. West hatte seine Äußerungen mit einer bipolaren Störung begründet und erklärt, er liebe jüdische Menschen.













