Nach Aus für EU-Kampfjetprojekt: Nächstes Rüstungs-Vorhaben steht auf der Kippe 10.06.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz und Präsident Emmanuel Macron haben das gemeinsame deutsch-französische Kampfjet-Projekt FCAS nach neun Jahren beendet. Trotz kalkulierter Gesamtkosten von über 100 Milliarden Euro entstand kein Prototyp, da sich Airbus und Dassault nicht über die Führungsrolle einigen konnten und divergierende militärische Anforderungen bestanden. Diese Entscheidung gefährdet nun auch das Projekt MGCS für einen gemeinsamen Kampfpanzer ab 2040. Besonders der Rüstungskonzern KNDS ist betroffen, da der geplante Börsengang massiv unter Druck gerät; die erwartete Marktkapitalisierung sank von ursprünglich 25 Milliarden Euro auf schätzungsweise 12 bis 15 Milliarden Euro. Während die Politik das Aus von FCAS teils als konsequent bewertet, warnen Branchenexperten vor einem Rückfall in nationale Lösungen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil könnte jedoch von den sinkenden Anteilspreisen bei der geplanten Übernahme von 40 Prozent der KNDS-Anteile profitieren.














