Nach einem Jahr Zwangspause aufgrund eines Bergsturzes ist das hintere Lötschental im Wallis wieder über den öffentlichen Verkehr erreichbar. Seit diesem Wochenende fährt ein Postauto mehrmals täglich von der Lauchernalp auf die Fafleralp, ein beliebtes Touristenziel. Diese Verbindung ist entscheidend für die Wiedereröffnung des grössten Hotels im Lötschental am 4. Juli. Die neue Route ist schmal und kurvenreich und führt auch unterhalb eines Gletschergebiets vorbei, weshalb ein Ampelsystem zur Sicherheit installiert wurde. Die Finanzierung des Projekts, das rund eine halbe Million Franken kostet, teilen sich die Tourismusorganisation und der Kanton. Trotz der eingeschränkten Kapazitäten von zwanzig Plätzen pro Kurs stellt die Busverbindung eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr dar und soll den Tourismus im Tal wieder ankurbeln.