Der jahrzehntelange Konflikt zwischen der traditionalistischen Piusbruderschaft und dem Vatikan hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Am 1. Juli 2026 weihte die Bruderschaft in Ecône im Kanton Wallis vier Priester zu Bischöfen – einen Schweizer, einen US-Amerikaner und zwei Franzosen. Die Zeremonie fand vor Tausenden von Gläubigen statt und widersprach direkt der Anordnung von Papst Leo XIV., der die Bruderschaft zur Umkehr aufgefordert hatte.