Nach dem Pfingstbrief: Die Irgendwie-Strategie der CSU 16.06.2026

Manfred Webers „Pfingstbrief“ hat offenbar keine signifikante strategische Neuausrichtung der CSU bewirkt. Parteichef Markus Söder präsentierte zehn Punkte, die eher allgemeine Maßnahmen wie eine „Denkwerkstatt“, ein „Basiscamp“ und eine neue Grundwertekommission umfassen, anstatt eine klare strategische Kehrtwende. Diese Schritte sollen der Partei nach der Niederlage in der Kommunalwahl helfen, wieder Bodenhaftung zu gewinnen und ihre Position angesichts wachsender Konkurrenz durch AfD und Freie Wähler zu festigen. Söder betonte die Notwendigkeit, durch „gutes Regieren“ die "Wölfe vor der Tür" abzuwehren, trotz jahrzehntelanger CSU-Regierung in Bayern. Die CSU scheint ratlos zu sein, wie sie ihre Alleinstellung und Söders Führungsrolle sichern kann, was Söders eigene Partei teilweise seine Politik hinterfragen lässt.














