Nach langen Verhandlungen EU-Parlament macht Weg frei für neues Klimaziel 10.02.2026

Das Europäische Parlament hat in Straßburg mit breiter Mehrheit ein neues Zwischenziel zur Klimaneutralität verabschiedet, das eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 90 Prozent bis 2040 im Vergleich zu 1990 vorsieht. Nach langen Verhandlungen zwischen den EU-Staaten wurde das ursprüngliche Ziel der Europäischen Kommission abgeschwächt, um wirtschaftlichen Belastungen und geopolitischen Spannungen Rechnung zu tragen. Die Mitgliedstaaten müssen nun 85 Prozent der Emissionen auf eigenem Boden reduzieren, wobei bis zu fünf Prozentpunkte durch den Erwerb von Klimazertifikaten aus dem Ausland angerechnet werden können. Zudem wird die Einbeziehung von Brennstoffen wie Benzin und Erdgas in das Emissionshandelssystem auf 2028 verschoben, um Preissprünge für Verbraucher zu vermeiden. Dieses neue Ziel ergänzt die bestehenden Verpflichtungen zur Emissionsreduktion bis 2030 und zur Klimaneutralität bis 2050.













