Nach Koalitionsbruch-Vorwurf von Linnemann – SPD zeigt sich jetzt bereit, „Blockaden zu überwinden“ 19.06.2026

Die SPD signalisiert Kompromissbereitschaft in den laufenden Koalitionsverhandlungen über zentrale Reformen in den Bereichen Rente, Arbeitsmarkt und Steuern, lehnt jedoch entschieden Sozialkürzungen ab. Hintergrund ist ein Streit um einen Referentenentwurf des Bundesarbeitsministeriums zur Arbeitszeitflexibilisierung, den CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann als Abkehr von den Koalitionsvereinbarungen kritisierte. Der Entwurf sieht vor, die Lockerung der täglichen Höchstarbeitszeit auf Betriebe mit Tarifverträgen zu begrenzen, während Arbeitgeber und Union eine weitergehende Lockerung fordern. Ein Koalitionsausschuss am 1. Juli soll Einigungen auf ein Gesamtpaket erzielen, das die Wettbewerbsfähigkeit und das Wirtschaftswachstum fördern soll, während die SPD die Haushaltskonsolidierung als Grundlage für zukünftige Investitionen betont.














