Die Vereinigten Staaten haben die venezolanische Übergangsregierung unter der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez offiziell anerkannt, wie US-Präsident Donald Trump mitteilte. Diese Anerkennung erfolgte nach der Festnahme des bisherigen Staatschefs Nicolás Maduro durch das US-Militär im Januar und der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen. Rodríguez, die zuvor Vizepräsidentin unter Maduro war, führt das Land seit Maduros Verhaftung. Die venezolanische Opposition, darunter María Corina Machado, erkennt die Regierung Rodríguez nicht als legitim an, da sie die Wiederwahl Maduros im Jahr 2024 aufgrund von Betrugsvorwürfen nicht anerkannt hatten. Die Zusammenarbeit mit Rodríguez' Regierung zielt laut Washington darauf ab, schrittweise die Voraussetzungen für einen friedlichen Übergang zu einer demokratisch gewählten Regierung zu schaffen.