Nach Magyars Wahlsieg Wie geht es in Ungarn weiter? 14.04.2026

Peter Magyar, der designierte Nachfolger von Viktor Orbán, kündigte nach seinem Wahlsieg eine grundlegende Änderung der ungarischen Verfassung an, um die Macht des Ministerpräsidenten auf acht Jahre zu begrenzen und eine Wiederherstellung von Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Gewaltenteilung zu gewährleisten. Seine Tisza-Partei plant erste Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung, einschließlich des Beitritts Ungarns zur Europäischen Staatsanwaltschaft und der Einrichtung eines nationalen Amtes für Vermögensrückgewinnung. Magyar beschrieb Ungarn als "ausgeraubt, ausgebeutet, verraten, verschuldet und ruiniert" und erklärte, das Volk habe für einen Systemwechsel gestimmt. Zum designierten Gesundheitsminister wurde Zsolt Hegedüs ernannt, der für seine Expertise und seine unkonventionelle Art bekannt ist. Die Regierung Orban bereitet sich auf die Opposition vor und kündigt eine Reorganisation für den Kampf gegen die neue Regierung an.













