Nach Regierungswechsel EU gibt eingefrorene Milliarden für Ungarn frei 29.05.2026

Die Europäische Kommission gibt über 16 Milliarden Euro an eingefrorenen Geldern für Ungarn frei, nachdem die neue Regierung unter Ministerpräsident Peter Magyar nach Ansicht der Kommission "große Fortschritte" bei der Korruptionsbekämpfung und der Stärkung der Rechtsstaatlichkeit erzielt hat. Dieser Schritt markiert eine deutliche Abkehr von der Politik des Vorgängers Viktor Orbán, unter dessen Führung Gelder in Höhe von rund 18 Milliarden Euro aufgrund von Bedenken hinsichtlich Rechtsstaatlichkeit und Korruption blockiert waren. Von den freigegebenen Mitteln entfallen 10 Milliarden Euro auf den Corona-Wiederaufbaufonds, wobei Ungarn bis zum 31. August konkrete Pläne zur Umsetzung von Reformen und Investitionen vorlegen muss, um den Anspruch aufrechtzuerhalten. Weitere 4,2 Milliarden Euro werden als Kohäsionsmittel freigegeben, und zusätzliche 2,2 Milliarden Euro sollen nach weiteren Regierungsfortschritten zur Verfügung gestellt werden.














