„Nach Russland gebracht“: Ermittlungen in Peru gegen mutmaßliche Rekrutierer für Putins Armee 02.05.2026

Die peruanische Justiz ermittelt gegen mutmaßliche Rekrutierer, die peruanische Staatsbürger für den russischen Militäreinsatz in der Ukraine angeworben haben sollen. Den Betroffenen, darunter ehemalige Militärangehörige und Polizisten, wurden online gut bezahlte Jobs im Sicherheitsbereich in Russland versprochen. Stattdessen wurden sie laut Generalstaatsanwaltschaft nach Russland gebracht und gezwungen, an Kampfhandlungen teilzunehmen. Die Ermittlungen laufen wegen des Verdachts auf Menschenhandel. Laut Anwalt Percy Salinas sind bereits 13 Peruaner im Krieg ums Leben gekommen, und seit Oktober wurden rund 600 Peruaner nach Russland gelockt. Die russische Botschaft in Lima bestätigte, dass Peruaner freiwillig Verträge mit den russischen Streitkräften unterzeichnet hätten.













