Nach tödlichem Angriff auf Frau Wie umgehen mit den "Problembären" in Polen? 19.05.2026

Nach dem tödlichen Angriff einer Bärin auf eine Frau in den Bieszczady, Polen, ist eine Debatte über den Umgang mit den etwa 120 bis 350 Bären im Land entbrannt. Bürger und Politiker berichten von häufigeren Begegnungen mit den Tieren, die sich Wohnhäusern nähern. Als Reaktion darauf sollen 18 als "problematisch" eingestufte Bären gefangen, mit GPS-Sendern versehen und überwacht werden. Einige Lokalpolitiker fordern jedoch den Abschuss des verantwortlichen Bären und haben Schulveranstaltungen im Freien untersagt sowie eine Informationskampagne gestartet. Tierschützer kritisieren diese Forderungen als Panikmache, die dem Tourismus schadet. Ein Biologe betont, dass Bären Menschen nur äußerst selten angreifen und ein Sicherheitsabstand entscheidend sei. Das Parlament plant eine Änderung des Tierschutzgesetzes, die Jägern erlauben soll, Bären mit Gummigeschossen zu verscheuchen.













