Nach Tod eines Rechtsextremisten Frankreich will gewaltbereite Gruppen auflösen 02.03.2026

Nach dem gewaltsamen Tod des Rechtsextremisten Quentin Deranque in Lyon hat die französische Regierung angekündigt, gewaltbereite Gruppen aufzulösen. Im Élysée-Palast wurde eine Krisensitzung abgehalten, bei der die Justiz beauftragt wurde, die mutmaßliche Neugründung der antifaschistischen Gruppe "La Jeune Garde" zu prüfen und gegen fünf ihrer Ableger vorzugehen. Unabhängig davon wurden Auflösungsverfahren gegen drei rechtsextreme und eine linksextreme Organisation eingeleitet. Die Regierung will damit Stärke demonstrieren, auch angesichts internationaler Kommentare, insbesondere aus den USA, die Frankreich zurückwies. Präsident Macron äußerte sich besorgt über mögliche Gewalttaten im Vorfeld der Kommunalwahlen im März, nachdem bei einem Trauermarsch für Deranque Nazi-Parolen skandiert wurden und Büros der linksradikalen Partei LFI beschädigt wurden.













