Nahost stabilisieren – und neue Migration nach Deutschland verhindern 01.04.2026

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) besuchte Jordanien, um die Auswirkungen des Krieges im Iran auf den Nahen Osten zu bewerten und deutsche Sicherheitsinteressen zu wahren, insbesondere die Verhinderung neuer Migrationswellen nach Deutschland. Ihr Fokus liegt auf der humanitären Krise im Gazastreifen und der Siedlergewalt im Westjordanland. Alabali Radovan kritisierte die eingeschränkten Grenzübergänge und forderte die Öffnung weiterer Zugänge gemäß dem 20-Punkte-Plan. Deutschland hat ein Finanzhilfepaket von 177 Millionen Euro für Jordanien, den Libanon und die palästinensischen Gebiete zugestimmt, um Flüchtlinge zu versorgen und die Region zu stabilisieren. Die Ministerin betonte die strategische Bedeutung Jordaniens als Pufferzone und die enge Zusammenarbeit, einschließlich gemeinsamer Luftabwürfe für Gaza im Jahr 2025. Die Reise unterstrich die Notwendigkeit, Sicherheitspolitik, Krisenprävention und Migration zu integrieren, wobei der Nahe Osten als zentrale Region für diese Interessen identifiziert wurde.














