NASA-Direktor Jared Isaacman hat ehrgeizige Pläne für die Zukunft der US-Raumfahrt vorgestellt, darunter die Errichtung einer dauerhaften Mondkolonie innerhalb von sieben Jahren für 20 Milliarden US-Dollar. Dieses Projekt, das in drei Phasen ablaufen soll und internationale Partner wie Italien, Japan und Kanada einbezieht, verzichtet auf die geplante Raumstation Gateway. Isaacman betonte die Dringlichkeit angesichts des Wettlaufs mit China und setzte einen Zeitplan, der eine Mondlandung bis Januar 2029 vorsieht, mit mindestens einer Landung pro Jahr danach. Zusätzlich kündigte er die Entwicklung eines nuklear angetriebenen Marsraumschiffs namens Space Reactor-1 Freedom an, das bis Ende 2028 starten soll, sowie Pläne für einen Nachfolger der ISS, der teilweise von privaten Unternehmen betrieben wird.