Davon hängt ab, wie stark eine Erkältung Sie erwischt 05.02.2026

US-amerikanische Forscher der Yale School of Medicine haben aufgedeckt, dass die Schwere einer Erkältung maßgeblich von der Reaktion der Nasenschleimhaut in den ersten Stunden der Infektion abhängt. Durch die Nachbildung menschlichen Nasengewebes aus Stammzellen und dessen Infektion mit Rhinoviren, die für etwa die Hälfte aller Erkältungen verantwortlich sind, konnten sie beobachten, wie schnell produzierte Interferone, Botenstoffe des Immunsystems, die Ausbreitung des Virus begrenzen. Eine schnelle Interferon-Antwort führt zu milden Symptomen oder gar keinen Beschwerden, da weniger als zwei Prozent der Zellen infiziert werden. Blockiert man diese frühe Abwehr experimentell, infizieren sich bis zu 30 Prozent der Zellen, was zu starken Entzündungen, Schleimproduktion und Atemproblemen führen kann. Die Studie, veröffentlicht in "Cell Press Blue", betont, dass die körpereigene Reaktion, nicht das Virus selbst, den Krankheitsverlauf bestimmt.














