Nationalpark Bạch Mã bietet Zuflucht für seltene Arten 05.07.2026

Der zwischen dem Südchinesischen Meer und dem Trường Sơn-Gebirge gelegene Nationalpark Bạch Mã dient als lebenswichtiger Naturschutzraum in Vietnam. Mit einer Fläche von fast 37.500 Hektar, die sich über neun Gemeinden in den Bezirken Phú Lộc (Stadt Huế) und Đông Giang (Quảng Nam) erstreckt, weist der Park eine einzigartige Übergangszone zwischen nördlichem und südlichem Klima auf. Diese vielfältige Landschaft umfasst tropische immergrüne Regenwälder und hochgelegene Nebelwälder, die insgesamt 16.900 Hektar Primärwald abdecken. Das stabile Klima des Parks, das durch Temperaturen zwischen 16 und 22 Grad Celsius und einen jährlichen Niederschlag von 3,4 bis 4 m gekennzeichnet ist, unterstützt eine immense Biodiversität. Er ist die Heimat von 2.421 Pflanzenarten und 1.728 Tierarten, darunter kritisch gefährdete Arten wie der Rothalsedelaffe (red-shanked douc langur) und der scheue Trường-Sơn-Muntjak. Dieses Schutzgebiet bietet aufgrund seines spektakulären Terrains und seiner außergewöhnlichen biologischen Vielfalt ein erhebliches Potenzial für den Ökotourismus.















