Nationalrat: Opposition lässt kein gutes Haar an Budget 11.06.2026

Der österreichische Nationalrat debattierte das Doppelbudget für 2027 und 2028, wobei die Opposition erhebliche Kritik übte. FPÖ-Chef Kickl bezeichnete die Planung als falsch und basierend auf veralteten Wirtschaftsprognosen, warnte vor weiteren Belastungen durch Vermögens- und Erbschaftssteuern und bemängelte fehlendes Wirtschaftswachstum. ÖVP-Klubobmann Gödl verteidigte das Budget als notwendig, um das EU-Defizitverfahren zu verlassen und die Staatsfinanzen zu stabilisieren, und hob die Verhinderung von Erbschafts- und Vermögenssteuern hervor. SPÖ und NEOS verwiesen auf das von Vorgängerregierungen hinterlassene Budgetloch und kritisierten die mangelnden Sparvorschläge der Opposition, während die Grünen eine ungerechte Lastenverteilung bei der Konsolidierung beklagten und die Einbeziehung Superreicher forderten. Finanzminister Marterbauer wies die Kritik zurück und bezeichnete das Budget als gut.














