Nationalrat will Friedenstruppen im Kosovo massiv aufstocken – hinter den Kulissen lobbyiert Serbien für seine Interessen 11.06.2026

Der Schweizer Nationalrat hat die Verlängerung des Militäreinsatzes im Kosovo bis Ende 2029 sowie eine Aufstockung des Truppenkontingents auf maximal 300 Soldatinnen und Soldaten mit 129 zu 61 Stimmen beschlossen. Die Erhöhung von bisher maximal 215 Kräften ist notwendig, da andere europäische Staaten ihre Truppen zur Sicherung der Nato-Ostflanke oder für die Ukraine abziehen. Während Verteidigungsminister Martin Pfister den Einsatz als essenziell für die europäische Sicherheit und zur Vermeidung von Migrationsdruck bezeichnet, lehnt die SVP das Vorhaben aus Kostengründen und zum Schutz der Neutralität ab. Hinter den Kulissen lobbyiert der serbische Botschafter Ivan Trifunović für seine Interessen, indem er Menschenrechtsverletzungen an Serben im Kosovo rügt, während der kosovarische Botschafter Mentor Latifi vor serbischem Terrorismus und destabilisierenden Absichten Belgrads warnt.














