Nationalräte«Inakzeptabel»: Dicke Luft in Bern nach Ruag-Zahlung an Hacker 07.06.2026

Der Schweizer Rüstungskonzern Ruag hat nach einem Cyberangriff durch die Hackergruppe Akira Lösegeld gezahlt, obwohl das Bundesamt für Cybersicherheit (Bacs) von solchen Zahlungen abrät. Diese Entscheidung stösst auf scharfe Kritik von Nationalräten wie Franz Grüter (SVP) und Gerhard Andrey (Grüne), die sie als "inakzeptabel" und problematisch bezeichnen. Grüter argumentiert, dass solche Zahlungen das Geschäftsmodell von Kriminellen stärken und ein fatales Signal senden. Andrey fordert volle Transparenz zuhanden der parlamentarischen Kommissionen und eine Kultur des Lernens aus Zwischenfällen. Die Hackergruppe Akira ist bekannt für ihre "doppelte Erpressung", bei der sie Daten stiehlt und dann die Verschlüsselung der Systeme androht, falls kein Lösegeld gezahlt wird.














