Nato 3.0: USA beschwichtigen in Brüssel und setzen auf Partnerschaft 12.02.2026

Nach Wochen intensiver Spannungen innerhalb der NATO, ausgelöst durch US-Präsident Trumps Grönland-Konflikt, signalisiert Washington nun eine Deeskalation. Bei einem Treffen der Verteidigungsminister in Brüssel zeigte sich die US-Regierung zufrieden mit den europäischen Bemühungen um eine gerechtere Lastenteilung und sicherte Bündnistreue zu, während sie für eine "NATO 3.0" warb. Staatssekretär Elbridge Colby betonte die Notwendigkeit einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit, bei der die Verbündeten die primäre Verantwortung für die konventionelle Verteidigung Europas übernehmen, während die USA strategische Prioritäten im Pazifikraum setzen. Dies sei kein Rückzug, sondern strategischer Pragmatismus, der die Fähigkeit der Verbündeten zur Selbstverteidigung anerkenne. NATO-Generalsekretär Mark Rutte lobte die geplanten deutschen Verteidigungsausgaben und die Abgabe von Spitzenposten in der militärischen Kommandostruktur an Europäer.














