NATO-Treffen in Brüssel Die Zeichen stehen auf Entspannung 12.02.2026

Nach Wochen interner Spannungen signalisiert ein NATO-Treffen in Brüssel eine Entspannung, da die US-Regierung die Bemühungen der Europäer um eine gerechtere Lastenteilung lobt. US-Staatssekretär Elbridge Colby bezeichnete die Arktis-Mission als Zeichen der Entspannung im Grönland-Konflikt, wo Präsident Trump zuvor mit Strafzolldrohungen einen Verkauf der Insel anstrebte. Colby betonte die Notwendigkeit einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit und einer Rückkehr zu den ursprünglichen NATO-Zielen der Verteidigung und Abschreckung, wobei er die Verpflichtung der Europäer zur konventionellen Verteidigung hervorhob. NATO-Generalsekretär Mark Rutte zeigte sich ebenfalls zufrieden, insbesondere mit der geplanten Erhöhung der deutschen Verteidigungsausgaben auf fast 153 Milliarden Euro bis 2029, und unterstrich die Bedeutung der europäischen und kanadischen Verantwortung angesichts der US-Fokussierung auf den Pazifik. Deutschland wird zudem mit Generalinspektor Carsten Breuer einen Kandidaten für den einflussreichen Posten des Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses nominieren.













