NEOS mit Freiwilligenmodell für Präsenzdienst 16.06.2026

Die NEOS haben ein Modell für eine Reform des Präsenzdienstes vorgestellt, das stark an skandinavische Vorbilder angelehnt ist und auf Freiwilligkeit setzt. Laut Generalsekretär Douglas Hoyos würde das Bundesheer zunächst den benötigten Bedarf an Grundwehrdienern definieren; nur bei unzureichender Bewerberzahl würden weitere Rekruten verpflichtend einberufen, bevorzugt nach Qualifikationen wie im schwedischen Modell. Alle jungen Männer erhielten weiterhin eine Stellung mit Gesundheitscheck, bei der sie sich für Aufgabenbereiche melden könnten. Frauen könnten freiwillig eingeladen werden, um sich zu informieren. Der Präsenzdienst wäre mit über zwölf Monaten länger als die aktuellen sechs Monate und würde verpflichtende Übungen beinhalten, ähnlich dem schwedischen System. Dieser Vorschlag ist Teil der Koalitionsverhandlungen, bei denen die ÖVP acht Monate Grundwehrdienst plus Übungen und die SPÖ sechs Monate Präsenzdienst plus Übungen favorisiert.














