"Rolle rückwärts": Neue Grundsicherung stößt auf Kritik 05.03.2026

Der Bundestag hat nach monatelangen Debatten die Umgestaltung des Bürgergelds in eine neue Grundsicherung beschlossen, die ab Juli 2026 gelten soll. Die Reform sieht strengere Regeln und mehr Sanktionen für Empfänger vor, während die Regelsätze gleich bleiben. Zahlreiche Sozialverbände wie der VdK, der SoVD und die Arbeiterwohlfahrt kritisieren die Pläne scharf und bezeichnen sie als "Rolle rückwärts" und "Zäsur für die soziale Sicherheit". Sie bemängeln insbesondere die unzureichende Berücksichtigung vulnerabler Gruppen, die geplanten Einschränkungen bei Wohnkosten und die fehlende Adressierung grundlegender Probleme wie niedrige Löhne und explodierende Mieten. Der Kinderschutzbund warnt vor erheblichen Risiken für Kinder, die indirekt von Sanktionen betroffen seien.














