Forscher aus Japan schlagen eine neue Methode zur Suche nach außerirdischen Zivilisationen vor, die sich von traditionellen Ansätzen abhebt. Anstatt auf individuelle Exoplaneten und deren Bio- oder Technosignaturen zu fokussieren, schlagen Harrison Smith vom Institute of Science Tokyo und Lana Sinapayen von den Sony Computer Science Laboratories in Kyoto vor, nach statistisch auffälligen Mustern und Ähnlichkeiten in der Verteilung von Himmelskörpern zu suchen. Diese "agnostische Biosignatur" basiert auf der Annahme, dass sich Leben zwischen Planeten ausbreiten und intelligentes Leben Umgebungen verändern kann, was zu nachweisbaren statistischen Zusammenhängen zwischen der Lage von Planeten und ihren Merkmalen führen würde. Die neue Methode wäre demnach nicht auf spezifische chemische Prozesse angewiesen, sondern auf statistische Analysen.