Neue Putin-Reden lassen aufhorchen: Bereitet der Kreml jetzt die Zwangsrekrutierung vor? 25.02.2026

Das US-Institut für Kriegsstudien (ISW) interpretiert aktuelle Reden von Wladimir Putin als Vorbereitung auf mögliche, in Russland unbeliebte Zwangsrekrutierungen für den Krieg in der Ukraine. Angesichts eines Rekrutierungsdefizits von 9.000 Soldaten im Januar 2024 und der Unpopulärität von Einberufungen, insbesondere wenn diese zu Einsätzen an der Front führen, scheint der Kreml proaktiv zu handeln. Putin betonte in Reden am 23. Februar die „enorme Verantwortung“ der Soldaten und sprach mit Witwen gefallener Soldaten, um staatliche Unterstützung zuzusichern. Auch Dmitri Medwedew sprach vom „Preis des Sieges“ und der Fürsorge für mobilisierte Soldaten. Diese Maßnahmen, zusammen mit verstärkter Internetzensur, deuten laut ISW auf den Versuch hin, mögliche Gegenreaktionen auf eine neue Mobilisierung abzumildern und die soziale Akzeptanz zu erhöhen.














