„Neue Qualität“: Orbán blamiert EU beim Ukraine-Kredit – nach der Ungarn-Wahl könnte es ernst werden 25.02.2026

Ungarns Premierminister Viktor Orbán hat erneut ein Veto gegen ein wichtiges EU-Hilfspaket für die Ukraine eingelegt, was zu erheblicher Kritik und Forderungen nach Konsequenzen führt. Dieses Mal betrifft das Veto ein angekündigtes 90-Milliarden-Euro-Darlehen, das die EU-Spitze Ursula von der Leyen und António Costa mit leeren Händen nach Kiew brachten, vier Jahre nach Beginn der russischen Invasion. EU-Experte Nicolai von Ondarza bezeichnet dies als „neue Qualität“ der Blockade und „Wortbruch auf höchster Ebene“, da Orbán zuvor versprochen hatte, kein Veto einzulegen, solange Ungarn nicht haftet. Die Ukraine benötigt das Geld dringend für ihren Staatshaushalt, und es droht ein Haushaltsloch. Mögliche Reaktionen der EU reichen von Druck auf Orbán über das Zurückhalten von EU-Geldern für Ungarn bis hin zu drastischeren Maßnahmen wie dem Entzug des Stimmrechts, was jedoch Einstimmigkeit erfordert und durch Unterstützer wie den Slowaken Robert Fico erschwert wird. Die Situation wird durch die bevorstehenden ungarischen Wahlen am 12. April zusätzlich kompliziert, da die EU im Wahlkampf vorsichtig agieren dürfte.














