Neue Russland-Sanktionen: „Fischstäbchen-Krise“ in Deutschland befürchtet 14.06.2026

Die Europäische Union plant ein neues Sanktionspaket gegen Russland, das erstmals auch die Fischerei einschließen soll. Dies könnte erhebliche Auswirkungen auf die deutsche Fischstäbchen-Produktion haben. Laut einer Mitteilung des Thünen-Instituts befürchten Experten eine Verknappung des Angebots und steigende Preise für Fischstäbchen, da Russland ein bedeutender Lieferant von Alaska-Seelachs ist, dem Hauptrohstoff für diese Produkte. Deutschland ist ein führender Produzent von Fischstäbchen in der EU und importiert zunehmend Alaska-Seelachs aus Russland. Ein Importstopp oder eine starke Reduzierung der Importe würde die deutsche Fischindustrie und die Versorgung des europäischen Marktes mit günstigen Fischprodukten beeinträchtigen, da Ersatzimporte die Lücke voraussichtlich nicht vollständig schließen können. Die Auswirkungen werden derzeit geprüft.















