„Sind oft die ersten“: Idee für neue Unterstufen-Klassen löst Diskussionen aus 12.06.2026

Ein Gymnasium in Wentorf bei Hamburg erprobt ein neues Konzept: freiwillige fünfte und sechste Klassen ohne Smartphones, um dem Druck von Mitschülern entgegenzuwirken. Diese Initiative, vorgestellt vom Jugendforscher Simon Schnetzer, zielt darauf ab, Eltern die Sorge zu nehmen, dass ihre Kinder zu Außenseitern werden, da laut Bitkom-Umfragen bereits siebenjährige Kinder Zugang zu ihrem ersten Smartphone haben und 56 Prozent der Eltern ein Mindestalter von 16 Jahren befürworten. Die Idee löst jedoch Debatten aus; Kritiker befürchten eine Segregation und eine Vertiefung der Bildungskluft, da Kinder aus bildungsferneren Schichten möglicherweise stärker auf digitale Medien angewiesen sind. Simone Fleischmann, Präsidentin des bayerischen Lehrerverbands, betont die Notwendigkeit einheitlicher Regelungen und kritisiert die langsame Reaktion der Politik auf Digitalisierungsfragen.














