Neue Studie: Wie gefährlich sind E-Zigaretten wirklich? 30.03.2026

Der Markt für E-Zigaretten, auch Vapes genannt, verzeichnet ein starkes Wachstum mit einem Umsatz von 2,4 Milliarden Euro im letzten Jahr, wobei der Branchenverband BfTG eine Steigerung von 25 Prozent meldet. Diese Produkte, die oft süßliche Geschmacksrichtungen aufweisen, sprechen insbesondere junge Menschen an und werden als Einstiegsdroge für Nikotinsucht betrachtet. Obwohl sie als harmlosere Alternative zu herkömmlichen Zigaretten beworben werden, warnen Experten vor Schadstoffen und Metallen im Dampf, die krebserzeugend sein können. Studien, wie die der University of California, identifizierten im Dampf von Einweg-E-Zigaretten gesundheitsschädliche Metalle wie Blei, Antimon und Nickel, wobei die Bleikonzentrationen in einigen Geräten überraschend hoch waren. Das Deutsche Krebsforschungszentrum warnt, dass Bestandteile der Liquids reagieren und neue, unvorhergesehene Stoffe bilden können, und dass Giftstoffe über die Gerätebauteile in den Dampf gelangen können. Trotz der noch nicht abschließend geklärten Langzeitfolgen, insbesondere im Hinblick auf Krebsrisiken aufgrund der kurzen Verfügbarkeit von E-Zigaretten, deuten aktuelle Studien darauf hin, dass regelmäßiges Dampfen Lungen- oder Mundhöhlenkrebs verursachen kann.















