Neue Studie zeigt - Koalas waren schon vor dem Menschen in der Krise 09.06.2026

Eine neue genetische Studie der University of Sydney und der Texas A&M University legt nahe, dass die Koala-Populationen bereits vor etwa 100.000 Jahren, lange vor der Ankunft des Menschen in Australien, aufgrund von Klimawandel und Lebensraumverlust drastisch zurückgingen. Diese Erkenntnis stellt frühere Annahmen infrage, die einen Rückgang erst nach menschlicher Besiedlung vermuteten. Die Forscher, angeführt von Evolutionsbiologen Toby Kovacs, rekonstruierten die genetische Geschichte der Koalas durch die Analyse der Mutationsrate im Erbgut, was eine Zeitreise bis zu 100.000 Jahre ermöglichte. Obwohl die Studie die genetische Zeitachse neu bewertet, betonen die Wissenschaftler, dass heutige Bedrohungen wie Jagd, Abholzung und Buschfeuer maßgeblich vom Menschen verursacht sind und spezifische Schutzmaßnahmen erfordern.














