Neue UDV-Studie - E-Autos erfassen langsamer Fußgänger öfter 02.07.2026

Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat in einer aktuellen Studie festgestellt, dass Elektroautos bei langsamer Fahrt häufiger Fußgänger erfassen als vergleichbare Verbrenner. Von den analysierten Fußgängerunfällen mit E-Autos ereigneten sich 76 Prozent in Situationen, in denen das vorgeschriebene Warngeräusch AVAS eigentlich wirken sollte. Bei Verbrennern lag dieser Anteil nur bei 54 Prozent. UDV-Leiterin Kirstin Zeidler kritisiert, dass die künstlichen Fahrgeräusche "womöglich nicht hörbar genug" seien und sich nicht eindeutig einem Pkw zuordnen ließen.

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