Neue Vorwürfe beim Kampfjet-Projekt FCAS 04.03.2026

Der Chef des französischen Rüstungskonzerns Dassault, Eric Trappier, hat Airbus eine Blockadehaltung beim wichtigen europäischen Rüstungsprojekt FCAS vorgeworfen und das Vorhaben damit für nahezu gescheitert erklärt. Trappier äußerte am Mittwoch in Paris, dass das Projekt "tot" sei, sollte Airbus bei seiner Haltung bleiben, und dass sein Unternehmen bereit sei, das Projekt notfalls allein fortzuführen, da es seine vertraglichen Verpflichtungen erfüllt habe. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Regierungen müssten nun geklärt werden, da die französischen Anforderungen, wie die Fähigkeit zum Atomwaffentransport und zur Landung auf Flugzeugträgern, von den deutschen abweichen. Das FCAS-Projekt, das ab 2040 die aktuellen Kampfflugzeuge ersetzen soll und ein Gesamtvolumen von rund 100 Milliarden Euro hat, umfasst neben dem Kampfjet auch die Entwicklung von Drohnen und einer gemeinsamen Daten-Cloud.














