Neuer Deckel bei 5200 Euro, dauerhaft weniger Geld: Was sich bei der Altersteilzeit ändern soll 15.06.2026

Der österreichische Rechnungshof hat die Altersteilzeit als kostspielig und ineffizient kritisiert, da sie mit rund 600 Millionen Euro im Jahr 2024 nicht nachweislich ältere Arbeitnehmer im Berufsleben hält und ihr Leistungspotenzial nicht optimal nutzt. Ursprünglich waren Maßnahmen gegen das "Zwischenparken" von Arbeitnehmern beim AMS geplant, doch aufgrund von Koalitionskonflikten, insbesondere durch den ÖVP-Wirtschaftsbund, einigten sich die Regierungsparteien überraschend auf Kürzungen bei der Altersteilzeit. Geplant ist eine Begrenzung der Ersatzquote auf 80 Prozent, eine Senkung der Förderung für Gutverdiener mit einem Deckel bei 75 Prozent der Höchstbeitragsgrundlage (ca. 5200 Euro) ab 2027 und die Abschaffung der Erhöhung auf 90 Prozent im Jahr 2029. Weitere geplante Maßnahmen umfassen das Einfrieren der Geringfügigkeitsgrenze und höhere Abgaben für Dienstgeber geringfügig Beschäftigter.














