Neuer Tarifvertrag Mehr Geld für Beschäftigte der Chemie- und Pharmafirmen 25.03.2026

Für die rund 585.000 Beschäftigten der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie wurde ein neuer Tarifvertrag mit einer Laufzeit von 27 Monaten abgeschlossen. Nach zweitägigen Verhandlungen in Bad Breisig einigten sich die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) und der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) auf Entgelterhöhungen und Beiträge zur Beschäftigungssicherung. Konkret erhalten die Beschäftigten in diesem Jahr 300 Euro zur Beschäftigungssicherung, gefolgt von einer Entgelterhöhung um 2,1 Prozent und weiteren 300 Euro zur Beschäftigungssicherung im Jahr 2027. 2028 folgt eine weitere Entgelterhöhung um 2,4 Prozent. Unternehmen, die weniger von der Krise betroffen sind, können die Tariferhöhungen vorziehen. Der neue Tarifvertrag erweitert die Nutzungsmöglichkeiten des seit 2010 bestehenden Demografiefonds um die Beschäftigungssicherung.













