Neuer Trend „besonders perfide“: Influencer zeigen der Gen Z, wie man Sozialleistungen erschleicht 07.04.2026

Eine wachsende Szene von „Sickfluencern“ auf Plattformen wie TikTok und YouTube zeigt jungen Menschen, wie sie britische Sozialleistungen erschleichen können, indem sie Krankheiten vortäuschen. Ein Bericht des Thinktanks Policy Exchange vom 23. März 2026 enthüllt, dass einzelne Posts Zehntausende Aufrufe erreichen und Anleitungen mit Musterantworten für Behördenformulare bieten, teilweise mit Unterstützung von KI-Tools wie ChatGPT. Psychologin Claudia Lampert erklärt, dass dies eine Weiterentwicklung von Healthfluencern sei und ein lukratives Geschäftsmodell darstelle, da krankheitsbezogene Inhalte hohe Emotionalität und Aufmerksamkeit erzeugen. Gareth Lyon vom Policy Exchange warnt, dass Social Media und KI die Integrität des Systems gefährden und die Kosten für Steuerzahler steigen. In Großbritannien stieg die Zahl der anerkannten Behinderungen bei jungen Erwachsenen signifikant an, was jährliche Kosten von 212 Milliarden Pfund verursacht. Das britische Sozialministerium kündigte Reformen an, darunter strengere Begutachtungen und höhere Strafen für Betrugsförderung.














