Neues "Heizungsgesetz" und Klimaschutz: Wärmewende in Gefahr? 26.02.2026

Die Bundesregierung plant eine Reform des Heizungsgesetzes, das Gebäudemodernisierungsgesetz, um Streitigkeiten zu vermeiden und mehr Entscheidungsfreiheit zu gewähren. Experten und Verbraucherschützer kritisieren die Eckpunkte jedoch scharf, da sie die für den Klimaschutz notwendige Wärmewende nicht ausreichend vorantreiben würden. Anstelle einer klaren Vorgabe zur Nutzung erneuerbarer Energien (65 Prozent) soll eine Grüngas- und Grünölquote für fossile Heizungen eingeführt werden, deren Höhe und Steigerungsrate unklar sind. Dies könnte zu deutlich geringeren CO2-Einsparungen führen (zwei Millionen Tonnen bis 2030 statt 30 Millionen Tonnen) und die Erreichung nationaler und EU-Klimaziele gefährden. Zudem wird die Verfügbarkeit und Kosteneffizienz von Grüngas kritisch gesehen, während elektrische Lösungen als effizienter gelten. Umweltverbände befürchten eine Begünstigung der Gaswirtschaft und eine Kostenfalle für Verbraucher.














