Nicht die Eisheiligen, sondern diese unbekannte Bauernregel ist für die Wetterwende im Mai verantwortlich 18.05.2026

Während die Eisheiligen vom 11. bis 15. Mai in Deutschland traditionell mit spürbaren kühleren Temperaturen und Frost assoziiert werden, traf dieses Muster im Jahr 2026 nur bedingt zu. Anstatt starker Fröste, wie sie die Bauernregel um Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und die Kalte Sophie vorhersagt, war das Wetter überwiegend grau, ungemütlich und nass, mit Frost nur in höheren Lagen. Eine weniger bekannte Bauernregel, die sich auf den Gedenktag des heiligen Johannes Nepomuk am 16. Mai bezieht, beschrieb dieses Phänomen des Regens treffender. Überlieferungen wie „Der Nepomuk uns das Wasser macht, das uns ein gutes Frühjahr lacht“ oder „Heiliger Sankt Nepomuk, treib uns die Wassergüsse z’ruck“ deuten auf Niederschläge um diesen Zeitraum hin, was 2026 tatsächlich der Fall war. Experten weisen darauf hin, dass der Klimawandel alte Bauernregeln zunehmend unzuverlässig macht, doch der Mairegen wird oft als positives Zeichen für gute Ernte und Heu im gesamten Jahr interpretiert.














