Nicht in der EU: Neue KI-Siri befeuert Streit Brüssel – Apple 09.06.2026

Die Europäische Kommission hat Apples Entscheidung, die neue KI-gestützte Siri-Version nicht in der EU anzubieten, scharf kritisiert und betont, dass EU-Recht nicht verhandelbar sei. Apple hatte vorgeschlagen, für 18 Monate von den Interoperabilitätsregeln des Digital Markets Act (DMA) ausgenommen zu werden, um die neue Funktion einführen zu können. Die EU-Kommission lehnt dies ab und verweist darauf, dass Apple als "Gatekeeper" gemäß dem DMA anderen Herstellern gleiche Rechte auf seinen Geräten einräumen muss. Apple befürchtet, dass eine Öffnung für andere Sprachassistenten das eigene Geschäftsmodell gefährden und sensible Nutzerdaten preisgeben könnte. Trotz früherer Kritik und einer 500-Millionen-Euro-Strafe wegen Verstößen gegen Digitalregeln wird erwartet, dass Apple letztendlich eine Lösung finden wird, um die Funktion auch in der EU anzubieten.














