Niedliche Gartenbewohner in Gefahr: Was gut gemeint ist, kostet sie jetzt das Überleben 07.04.2026

Tierschützer warnen Gartenbesitzer davor, Igel ab April zu füttern, da dies ihre Überlebensinstinkte beeinträchtigen kann. Nach dem Winterschlaf müssen junge Igel lernen, selbstständig nach Nahrung wie Insekten und Würmern zu jagen. Regelmäßige Fütterung durch Menschen führt dazu, dass die Tiere sich auf diese Quelle verlassen und ihre natürlichen Jagdfähigkeiten nicht entwickeln, was ihre Chancen in freier Wildbahn langfristig verschlechtert. Statt Futterstellen sollten naturnahe Lebensräume mit Laubhaufen, Ästen und Unterschlupfmöglichkeiten geschaffen werden. Zudem wird vor Giftstoffen wie Schneckenkorn, Mährobotern und Rasentrimmern gewarnt, die für Igel tödlich sein können. Zufütterung sollte nur in Ausnahmefällen und mit geeignetem Futter erfolgen.














