Norwegen bleibt Top-Lieferant: Deutschland bezieht mehr Öl aus dem Nahen Osten als in Vorjahren 09.03.2026

Deutschland bezog im vergangenen Jahr einen größeren Anteil seines Rohöls aus dem Nahen Osten, nämlich 6,1 Prozent (4,6 Millionen Tonnen von insgesamt 75,7 Millionen Tonnen), was einen Anstieg gegenüber 2020 (4,4 Prozent) darstellt und Deutschland abhängiger von dieser Region macht als die EU insgesamt. Norwegen bleibt mit 16,6 Prozent der wichtigste Lieferant, gefolgt von den USA (16,4 Prozent) und Libyen (13,8 Prozent). Der Irak war mit 4,2 Prozent der bedeutendste Lieferant aus dem Nahen Osten. Die deutsche Rohölnachfrage ist seit 2020 um 10,6 Prozent gesunken, wobei Saudi-Arabien an Bedeutung verloren hat. Die zunehmende Instabilität im Nahen Osten durch Konflikte wie den zwischen Iran und den USA/Israel treibt die Ölpreise und erhöht die Produktionskosten für deutsche Industrieunternehmen.













