Ein 17-jähriger Norweger wurde verhaftet, weil er angeblich einen Sprengstoffanschlag auf einen Nato-Stützpunkt in Stavanger, Südwestnorwegen, geplant hatte. Die Behörden beschlagnahmten Datenträger und verhörten den Jugendlichen, der laut Berichten eine Verbindung zur Region Rogaland hat und sich radikalisiert und Sympathie für den IS bekundet haben soll, was sich unter anderem darin zeigte, dass er eine IS-Flagge in die Schule mitnahm. Sein Anwalt bestätigte die Verhaftung wegen Terrorplanung, bestreitet jedoch die Vorwürfe. Die Untersuchungshaft wurde auf zwei Wochen angesetzt, um die Vernichtung von Beweismitteln zu verhindern.