„Nutznießer ungleicher Verteilung in die Pflicht nehmen“ – DGB will Superreiche stärker besteuern 02.06.2026

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert eine stärkere Besteuerung von Vermögen, um die Staatskassen aufzufüllen und soziale Sicherungssysteme zu schützen. Konkret schlägt der DGB die Reaktivierung einer Vermögensteuer vor, die auf Nettovermögen über einer Million Euro greifen würde (zwei Millionen für Verheiratete), sowie eine zusätzliche Sonderabgabe von zehn Prozent auf Privatvermögen ab zehn Millionen Euro für die reichsten Bürger, zahlbar über zwanzig Jahre. Diese Maßnahmen sollen verhindern, dass Kürzungen im Sozialstaat notwendig werden, während gleichzeitig die Zahl und das Vermögen von Superreichen in Deutschland historisch stark anwachsen. Die Vermögensteuer war seit 1997 nicht mehr erhoben worden und erfordert bei einer Wiedereinführung eine Anpassung aufgrund früherer verfassungsgerichtlicher Bedenken bezüglich der Bewertung von Immobilien.


















