Ohio-KlasseRiskante Ausmusterung bei US-Navy: Tausende Abschussvorrichtungen könnten wegfallen 04.03.2026

Die US-Marine sieht sich mit einem strategischen Dilemma konfrontiert, da bis 2027 alle vier U-Boote der Ohio-Klasse (SSGN) ausgemustert werden sollen, was zusammen mit den bis 2030 folgenden Kreuzern der Ticonderoga-Klasse den Verlust von 2.080 Abschussvorrichtungen bedeutet, die unter anderem für Tomahawk-Marschflugkörper verwendet werden. Dieses Problem wird durch Verzögerungen und Kostensteigerungen bei der Entwicklung der Nachfolgeklasse, der Columbia-Klasse, verschärft, deren erstes U-Boot über ein Jahr verspätet und hunderte Millionen Dollar teurer als geplant sein wird. Zusätzlich beeinträchtigen Kapazitätsrückgänge in den Werften seit dem Golfkrieg, Fachkräftemangel und Lieferkettenprobleme die Produktion. Verteidigungsexperten wie Steve Balestrieri fordern daher eine Verlängerung der Dienstzeit der 40-45 Jahre alten Ohio-Klasse, um eine Lücke in der nuklearen Abschreckung und konventionellen Schlagkraft zu vermeiden, insbesondere angesichts der wachsenden Spannungen im Pazifik.














